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Tomás Saraceno – Cloud Cities

Veröffentlicht: 14. November 2011 in Berlin, Bildermist, Design
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Es wird kalt in Berlin. Der Herbst zeigt seine schönste Seite und mich zieht es in den Hamburger Bahnhof.

Vor einem Monat las ich auf einem bekannten Design-Blog (Schande über mein Haupt ich weiß leider nicht mehr welcher) etwas über Tomás Saraceno und seiner Installation „Cloud Cities“. Der 1973 geborene Künstler baut „Räume aus Leben“ aus ballonartigen Objekten, die teilweise von Pflanzen bewohnt werden und mit schwarzen Seilen im Raum schweben.

Es kann der Besucher sogar Teil seiner Ausstellung werden, indem er in die Kugel krappelt oder sich in deren Inneren eine Pause gönnt. Aber seht selbst wie unwirklich seine Biosphären auf den Betrachter, also mich, wirken.

Tomas Saraceno

Tomas Saraceno - Cloud Cities 2

Tomas Saraceno - Cloud Cities 1

Tomas Saraceno - Cloud Cities 3

Tomas Saraceno 2

Das schöne ist auch, dass man sich auch alle anderen Ausstellungen im Haus ansehen kann weswegen man mehr als 3h Zeit mitbringen sollte.

Zum Beispiel gab es Werke und Videos von Joseph Beuys zu bewundern. Ich muss aber zugeben das vieles was dort als Kunst liegt nicht so ganz mein Geschmack ist da zu abstrakt oder modern 😉 Witzig fand ich aber die riesigen Tierfettblöcke.

Joseph Beuys

Auch die Lichtinstallationen von Jürgen Albrechts waren sehr interessant, da man hier sehen konnte was mit Licht alles für Stimmungen herangebracht werden kann.

Jürgen Albrechts - Schwebende Räume 3

Ein weiteres Schmackerl waren Werke von Andy Warhol. Ich hätte nie gedacht das seine Bilder so riesig sind.

Andy Warhol 2

Alles in Allen war es ein sehr schöner Nachmittag mit teilweise verwirrenden Arbeiten verschiedener Künstler. Der Hamburger Bahnhof in der Nähe des Berliner Hauptbahnhofes ist definitiv ein Besuch wert. Tipp von mir 😉

Bilder in Groß wie üblich —>  hier

stay tuned

Es ist kalt geworden in Berlin, aber auch bunt.

Bunt? Ja richtig gehört, jedes Jahr erstrahlt die Hauptstadt in den schönsten Farben über mehrere Wochen. Und ich hab es noch geschafft vor Ende dieser Veranstaltung am 23.Oktober mich von einer Einheimischen (Danke nochmal Nina 😉 ) durch dieses Lichtermeer führen lassen zu können.

Festival of Lights

Ein wenig hab ich mich geärgert nicht wie die tausend anderen Fotografen mein Stativ mit genommen zu haben. So entstanden viele Bilder Freihand mit am weitesten geöffneter Blende und ISO-Werten in den Bereichen 200-1600. Und trotzdem hat es sehr viel Spaß gemacht. Schon aus der Sicht wie schön ein doch eher unscheinbares Gebäude bei Nacht sein kann.

Potsdamer Platz

Potsdamer Platz 2

Potsdamer Platz 3

Aber nicht nur Gebäude auch Parkanlagen, Bäume, Fahrzeuge ja selbst Sitzbänke wurden zu Lichtskulpturen zweckentfremdet.

Arkaden

face

Unter den Linden

Straße des 17ten Juni

Kurfürstendamm

Trotz der kalten Temperaturen bin ich froh es doch noch genießen zu können. Also wer es auch mal erleben möchte sollte nächstes Jahr im Oktober eine freie Nacht für einplanen.

Brandenburger Tor

Schloss-Alex

Siegessäule 4

Kurfürstendamm 2

Besonders witzig fand ich im Tunnel zur Siegessäule eine Lichterwand, die nur da leuchtet wo man direkt davor steht. Ich denke das ist durch Kamera oder Bewegungsmeldern gelöst. Jedenfalls eine coole Idee auch für die heimische Wohnung, wenn man nachts auf Klo will ohne überall Licht zu machen 😉

Siegessäule Tunnel

Mehr Informationen und Bilder der letzten Festival of Lights und der teilnehmenden Orte findet ihr hier –> Klick

Weitere Bilder meinerseits findet ihr hier –> doppelklick

Alle bisherigen Bilder aus Berlin könnt ihr hier anschauen –> dreimalklick

herr.bert

Veröffentlicht: 22. August 2011 in Design, Style
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Küchenutensillien zeichnen sich durch die Eigenschaft handlisch, einfach und praktisch aus. Das Design hingegen folgt leider nicht dieser Linie. Meist in bunten Farben und aus brüchigem Plastik bestehend zählen diese Gerätschaften nicht zu den Blickfängen in der heimischen Küche.

Wer genau das ändern möchte und wie ich der Meinung ist Design darf in der Küche nicht aufhören der sollte einmal einen Blick auf die Produkte aus dem jungem Unternehmen herr.bert werfen.

Neben Schneebesen, Fleischklopfer und diversen anderen Gegenständen gibt es auch ein Etui und in der zukunft bestimmt auch weitere andere Kreationen die sich aus der Masse abheben.

Alle Produkte sind aus edlen Hölzern per Hand gearbeitet und mit umweltverträglichem Öl imprägniert. Und da ich die Macher auch persönlich kenn darf wohl erwähnt werden das hinter der Idee und dem Design eine Menge Herzblut und liebe zum Detail steckt. Desweiteren kann mit der Zeit mit noch vielen neuen Produkten gerechnet werden. Gut Ding will Weile haben heißt es ja so treffend.

Wer nun Interesse hat kann entweder direkt bei Dawanda nachschauen: –> Link
Oder schreibt einfach in die Kommentare ich stelle den Kontakt dann her ;). Also dann schaut euch noch ein letztes Mal die hässlichen Plastikteile in eurer Wohnung an und schmeißt sie anschließend aus dem Fenster denn es wird Platz für Produkte aus dem Hause herr.bert gebraucht.